Steigende Kosten in der Gastronomie - Welche Einsparpotentiale gibt es?

Gastronom:innen müssen sich heute fragen, wie sie am besten Einsparpotenziale nutzen können, um mit steigenden Kosten umgehen zu können. Steigende Lebensmittelkosten, Energiekosten etc. drücken auf die ohnehin schon oft knappe Marge der Betriebe – viele Betreiber:innen blicken daher mit Sorge auf den kommenden Herbst und Winter. Ein Fokus liegt demnach darauf, die Kosten zu reduzieren. Doch während sich beim Heizen des Lokals eher wenig sparen lässt – die Gäste sollen es schließlich warm haben – gibt es einige Hebel, wenn es um die Küche, das Kühlhaus und die Implementierung digitaler Tools geht.

In diesem Blogpost wollen wir auf die direkten und indirekten Tricks eingehen, durch welche Gastronom:innen Geld sparen und somit ihre betrieblichen Kosten senken können.

Tarife vergleichen

Strom- und Energieversorgung: Viele Gastronom:innen sind noch in der Grundversorgung der jeweiligen Stadtwerke. Es empfiehlt sich hier einen Vergleich anzustellen und zu wechseln.

Versicherungen: Viele Gastronom:innen werden von ihren aktuellen Versicherungsmaklern nicht optimal beraten und sind nicht gemäß ihres echten Risikos versichert. Ein Vergleich und Wechsel lohnt sich. SureIn ist der digitale Versicherungsmakler für die Gastronomie. Wir versichern dein wahres Risiko. Geben dir regelmäßige Updates zu deinem aktuellen Versicherungsstatus. Sind dann, wenn du es brauchst, für dich erreichbar und sind zudem kostenlos für dich.

Digitale Tools und Dienste:

  • NeoTaste: Über 650 Restaurants sind schon Partner von NeoTaste und können hiermit spannende kulinarische Angebote und Deals platzieren und potenziell neue Kunden gewinnen.
  • Choco: Das Whatsapp für die Gastro. Kommuniziere mit deinen Lieferanten durch einen Kanal, bring Ordnung in deine Bestellvorgänge und spar Zeit.
  • Too good to go: Reduziere deine Lebensmittelüberschüsse und erhalte noch Geld für Lebensmittel, welche du sonst weggeschmissen hättest.
  • Gastromatic: Digitalisiere deine Personalplanung mit Gastromatic. Hier ist einiges möglich: digitale Personalakte, Dienstplanung, Zeiterfassung.
  • Sumup: Bietet dir digitale, benutzerfreundliche Zahlungslösungen.

Bewusster arbeiten

Kühlhaus: Vorher überlegen: Was brauche ich? Am besten holt man gezielt die Waren aus dem Kühlhaus und verlässt es wieder zügig. Das Herunterkühlen, nachdem das Kühlhaus lange geöffnet war, verbraucht viel Energie, zudem dringt Feuchtigkeit ein. Speisen, welche kühl gelagert werden sollten, sollten vorher trocken und gut abgedeckt sein, bevor man sie einlagert. Des Weiteren solltest du die Kühlgeräte richtig einstellen. Du brauchst zum Beispiel ca. 12% mehr Energie, wenn du eine Gefriertruhe auf -20 statt auf -18 Grad Celsius laufen lässt.

Garmethoden: Langzeitgaren auf niedriger Temperatur und Schmoren verbrauchen viel Energie. Dünsten, Dämpfen und Kurzzeitbraten sind hierfür mögliche Alternativen. Gerichte wie Bowls, Burger, Wraps oder Salate können unter Einsatz von wenig Energie erzeugt werden.

Heizen, Sanitärbereiche und Beleuchtung

Wenn man abends die Heizung etwas abdreht, kann man einiges an Geld sparen. Ein Grad Reduktion spart bereits bis zu 10% Prozent an Kosten ein. Optional kann man auch das Warmwasser in den Handwaschbecken im Sanitärbereich abstellen und Durchflussmengenbegrenzer an den Waschbecken installieren. Außerdem sollte man Bewegungsmelder installieren, damit nur Licht brennt, wenn jemand in die Sanitärräume hineingeht. Ebenso in Fluren und Nebengängen. Mittelfristig wird seit Jahren empfohlen, auf LED-Beleuchtung umzustellen - wenn noch nicht geschehen, dann sollte man das für die kommende Zeit einplanen. Bei Neuanschaffungen sollte man immer auf die höchste Energie-Effizienz achten (A+++).

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